Das erste Universelle Gesetz: Das Gesetz des Geistes

Die Quelle des LEBENS ist unendlicher Schöpfergeist (Gott). Die Schöpfung ist mental. Geist herrscht über die Materie.

Das Gesetz des Geistes als erstes Universelles Prinzip

Der Ursprung aller Schöpfung ist reiner, schöpferischer Geist. Diese universelle Wahrheit wurde bereits durch die Quantenphysik bewiesen. Diese besagt, dass es auf der Ebene der Quanten keine unabhängige, objektive Realität gibt: Das heißt, es gibt keine äußere Realität der Objekte. Ein stabiler Quantenzustand entsteht erst durch den Beobachter, der die Quanten mit einer bestimmten Erwartungshaltung beobachtet. Dies kann eindrucksvoll im Doppelspalt-Experiment nachgewiesen werden.

Das Gesetz des Geistes - Beweise durch die Quantenphysik

Beim Doppelspaltexperiment lässt man Photonen (Lichtquanten) eine Blende mit zwei schmalen, parallelen Spalten treten. Auf einem Beobachtungsschirm in einer Distanz zur Blende, die sehr viel größer ist als der Abstand a der Spalte, zeigt sich ein sogenanntes Interferenzmuster, welches durch die Beugung des Lichtes an dem Spalt verursacht wird. Dies lässt das Licht als Welle erscheinen. Versucht man nun, die Photonen an den beiden Spalten mittels Detektoren zu registrieren, so bverschwindet das Beugungsmuster, und die Photonen werden am Beobachtungsschirm nur noch innerhalb zweier Streifen registriert. Das heißt, das Licht zeigt nun seinen Teilchencharakter. 

Video des Doppelspalt-Experimentes (Auszug aus dem Film "Opus Dei", YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=Ia5IsjVE-EM )

Wenn wir uns Materie auf der atomaren Ebene anschauen, zeigt sich, dass die Atome weitestgehend nur aus leerem Raum, gefüllt mit Energie, bestehen. Sogar die eigentlich Masse-erzeugenden Atomkern-Bestandteile, die Protronen und Neutronen, bestehen wiederum nur aus viel leerem Raum, gefüllt mit Energie und einigen wenigen, sehr viel kleineren subatomaren Bestandteilen (Quarks). Das Spiel könnten wir beliebig fortsetzen: Wir finden immer nur noch mehr leeren Raum, gefüllt mit Energie. Den Materie-Eindruck erhalten wir alleine durch die Wechselwirkung der Energien, nicht jedoch aufgrund "echter" Masse. Masse ist Raum, gefüllt mit dynamischen Energiefluktuationen. Doch was hält diese energetischen Strukturen zusammen, die wir dann als Masse, als Körper oder gar als lebende Wesen (Pflanzen, Tiere, Menschen) wahrnehmen? Und was belebt "tote" Materie? Es kann nur Bewusstsein, schöpferischer Geist sein, der alles zusammenhält. Und es muss ein sehr gerichtetes, absichtsvolles Bewusstsein sein, dass ein ganzes Universum oder gar viele Universen erschafft und belebt. 

Das Gesetz des Geistes - Alle Realitäten entstehen zuerst in unserem KopfEnergie ist nicht auf bestimmte Bereiche begrenzt; sie dehnt sich in alle Richtungen unendlich aus. Wenn wir Bewusstsein und Energie gleichsetzen, was sich aufgrund der Erkenntnisse der Quantenphysik anbietet, müssen wir daraus folgern, dass alles mit allem verbunden ist und gleichzeitig lebt! Und alles beeinflusst alles. Dennoch gibt es eine "höhere Ordnung", ein höheres Gesamt-Bewusstsein, das die Ursache von Allem ist. Der schöpferische Geist ist nichts anderes, als eine bewusste Form von Energie. Somit ist das Gesetz des Geistes ein energetisches Gesetz, das durch die Erkenntnisse der Quantenphysik belegt wird.

Das Gesetz des Geistes beschreibt diese grundsätzliche Essenz des Universums: ALLES ist mit ALLEM verbunden. ALLES ist EINS. Die schöpferische Kraft des Universums ist reiner GEIST, reine IDEE, aus der alle Schöpfung entspringt. Es ist reines Bewusstsein, welches aus dem Feld unendlicher Möglichkeiten, dem Feld des reinen Potenzials erschafft.

Aus Sicht der Quantenphysik existieren alle Schöpfungen, die jemals erdacht worden sind sowie die noch nicht erdacht worden sind, als reine Idee, als Möglichkeit in diesem Feld des Potenzials. Das Gesetz des Geistes ist nichts anderes als eine Beschreibung des Feldes der Quantenwahrscheinlichkeiten, aus denen heraus alle Schöpfungen durch einen Akt der absichtsvollen Fokussierung eines Bewusstseins in die Realität, die ERFAHRUNG des Einzelnen gebracht werden können.
Wir können damit auch sagen, dass dieses Gesamt-Feld des reinen Bewusstseins GOTT ist.

Wir nutzen das Gesetz des Geistes täglich in unserem Leben

Alles, was wir auf der materiellen Ebene verwirklichen wollen und jede einzelne unserer Aktivitäten müssen zuerst als Idee, als "Aktionsplan", als klare, absichtsvolle Vorstellung in unserem Kopf, in unserem Geist entstehen, bevor wir sie in unsere physische Erfahrung bringen können. Wir können kein Ding bearbeiten oder bewegen, ohne vorher zu "wissen", wie wir das tun wollen. Und Wir können uns keinen einzigen Gedanken darüber machen, was wir tun und bewegen wollen, bevor wir nicht überhaupt die Entscheidung dazu getroffen haben. Es kommt also immer zuerst unser Gedanke, unsere schöpferische Idee, bevor irgend etwas von uns körperlich erfahren oder physisch erschaffen werden kann. 

Wir wenden das Gesetz des Geistes oft nur unbewusst an

Der Grund, dass wir uns der umfassenden Bedeutung des Gesetz des Geistes weithin nicht bewusst sind ist, dass wir das Gesetz gar nicht bewusst anwenden: Wir denken nicht bewusst, sondern zumeist per Autopilot auf anerzogene oder antrainierte Weise. Dadurch ist uns gar nicht klar, wie viele Realitäten in unserem Leben auf bestimmte Vorstellungen in unserem Geist zurückgehen. Wenn wir unsere Lebens-Realität bewusst gestalten wollen, müssen wir also lernen, unsere Gedanken und Glaubensvorstellungen bewusst zu steuern.

Aus dem Gesetz des Geistes heraus ergeben sich alle weiteren Prinzipien bzw. Gesetzmäßigkeiten.

Du möchtest mehr über das Gesetz des Geistes erfahren? Höre Dir die Lesung des Kapitels "Das Prinzip des Geistes" aus meinem "Handbuch des Lebens" an:

 

Bildquelle: © Martin Heinz

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