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Wir sind alle EINS - Was bedeutet dies wirklich?

"Wir sind alle EINS." "Es gibt nichts außerhalb von Dir." "Du bist der alleinige Schöpfer Deiner Realität." - Falls Du Dich schon länger mit Spiritualität, Bewusstseinswachstum und Positiver Realitätsgestaltung sowie mit dem Gesetz der Anziehung beschäftigt hast, kennst Du diese Aussagen ganz bestimmt. Und sehr wahrscheinlich hast Du die Aussagen "Wir sind alle EINS - Es gibt nichts außerhalb von Dir - Du alleine bist Schöpfer" gefühlt unendlich oft gehört oder gelesen.

Doch was bedeuten diese Aussagen wirklich? Und welche Konsequenzen ergeben sich tatsächlich daraus?

Ich selbst kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich diese Aussagen von unendlich vielen spirituellen Lehrern gehört habe. Und doch musste ich im Laufe von mehr als 20 Jahren intensiver spiritueller Arbeit feststellen, dass sich darin ein Irrtum, eine "Halbwahrheit" verbirgt. Und diese Halbwahrheit ist es, die uns in Bezug auf unsere Schöpfermacht auf eine falsche Fährte, in eine Sackgasse führt. Der Irrtum liegt darin, aus der Aussage "Wir sind alle EINS" die Schlussfolgerung zu ziehen, dass wir alleine für unsere Realität verantwortlich sind. Dass dies nicht stimmt, schlicht und einfach nicht funktioniert, stellen wir erst dann fest, wenn wir trotz aller Transformationsarbeit und allen Versuchen, unsere Gedanken und Glaubensvorstellungen, unsere "Mindsets" zu optimieren, daran scheitern, die vollkommene Kontrolle über unsere Lebensbedingungen und über unser Umfeld zu erhalten.

Worin die Feinheiten der Aussage "Wir sind alle EINS" und "Wir sind Schöpfer unserer Realität" liegen, das möchte ich im folgenden Artikel erläutern.

Wir sind alle EINS

Den Himmel auf Erden erschaffenBeginnen wir mit der Aussage "Wir sind alle EINS". Diese Aussage ergibt sich aus dem ersten universellen Gesetz, dem Gesetz des Geistes. Alle Schöpfung entsteht aus dem schöpferischen Geist. Geist, Bewusstsein, ist unteilbar. Geist, Bewusstsein, kann nur ausgedehnt, vermehrt werden. Die erste Ursache aller Schöpfung ist der schöpferische Gedanke des allumfassenden kosmischen Bewusstseins. Dieses allumfassende Bewusstsein ist Quelle und Ursache allen Lebens, aller Schöpfung. Wir können dieses Bewusstsein auch als "Gott" bezeichnen. 

Alle Schöpfung ist nichts anderes, als in Form gebrachte Gedanken. Energie, Schwingung formt eine Realität, die uns den schöpferischen Gedanken mit unseren Sinnen und Gefühlen erfahren lässt. Wir selbst - ebenso wie alles Leben, dem wir begegnen können - sind Schöpfungen des einen universellen Geistes. Da Geist nicht unteilbar ist, verlässt die Schöpfung nicht den Schöpfer. Wir als Ergebnisse der schöpferischen Gedanken Gottes sind gleichermaßen in Gott, sind Teile Gottes und somit Teile des Ganzen. 

Wir sind alle EINS - diese Aussage erinnert uns daran, dass wir als Schöpfungen Gottes Gott selbst gar nicht verlassen können, sondern immer "in Gott sind". Jeder einzelne von uns bringt dabei einen ganz bestimmten Ausschnitt des Ganzen, ganz bestimmte schöpferische Aspekte zum Ausdruck. Gemeinsam erschaffen wir als Kollektiv aller Teile des Ganzen die Schöpfung. Dabei sind wir als Einzelteile voneinander abhängig, denn jedes Teil der Schöpfung greift wie die Zahnräder in einem Getriebe in den Rest der Schöpfung ein und erzeugt so mit dem Kollektiv ein Vollkommenes Ganzes. Somit sind wir untrennbar miteinander verbunden und voneinander abhängig. 

Da die Ursache aller Schöpfung der reine Geist, das reine Bewusstsein ist, und da Geist unteilbar ist, gibt es nichts außerhalb von Gott und somit auch nichts außerhalb von uns. Das führt zu der Aussage...

Es gibt nichts außerhalb von Dir

An dieser Stelle müssen wir uns bewusst machen, dass dieses "außerhalb" sich auf die Gesamtheit der Schöpfung, die Gesamtheit Gottes bezieht, jedoch nicht auf Dich oder mich als Einzelindividuum, als Einzelteil der Schöpfung. Auf der Ebene des Absoluten, der Ebene Gottes, gibt es keine Trennung von uns. Auf der Ebene der physischen Schöpfung gibt es jedoch insofern eine "Trennung", als wir alle individuelle Entscheidungen fällen können. Da wir jedoch nicht wirklich voneinander getrennt sind, wirken sich individuelle Entscheidungen immer auf das Ganze aus. Wären wir tatsächlich unabhängig und getrennt voneinander, so könnte eine individuelle Entscheidung keinerlei Einfluss auf den Rest der Schöpfung haben (!). 

Unsere individuellen Entscheidungen wirken sich also nicht nur auf uns selbst, sondern auf das Ganze aus. Ebenso können andere Teile der Schöpfung individuelle Entscheidungen zum Ausdruck bringen und wirken somit auf uns ein. Diese Fähigkeit, individuelle Entscheidungen zu treffen und somit schöpferisch auf das Ganze einzuwirken, führt zu der Aussage...

Wir sind Schöpfer unserer Realität

Doch wir sind es eben nicht alleine. Wir alle sind Schöpfer unserer Realität, und zwar gemeinsam.

Ob unsere Schöpfungen für uns selbst harmonische oder disharmonische Resultate hervorbringen, hängt also nicht nur von uns selbst, sondern auch von den Entscheidungen unserer Mitschöpfer ab. Was jedoch weitgehend unserer individuellen Schöpfermacht unterliegt, sind die Auswirkungen, die äußere Realitäten und die Entscheidungen und Handlungen anderer auf uns erzeugen. Hier sind es unsere Beurteilungen dieser Handlungen und Umstände, die unsere subjektive, gefühlte Erfahrung erzeugen. 

Solange wir in uns selbst die höchste Wahrheit als vollkommene Göttliche Schöpferwesen über uns aufrecht erhalten, können die Entscheidungen und Handlungen anderer sowie äußere Umstände uns zumindest auf der emotionalen Ebene keinen Schaden und keinen Schmerz zufügen.

Für die Körperebene gilt dies jedoch nicht. Und je mehr wir uns mit unserem Körper identifizierten, desto mehr wird uns die Beeinträchtigung der physischen Seite unseres irdischen Lebens zu schaffen machen. Wenn wir inneren Frieden erlangen wollen, müssen wir also soweit wie möglich die Identifikation mit unserem Körper aufgeben und unseren Fokus auf unsere Seele, auf unser Inneres, auf unser Wahres Selbst richten. 

Der wahre Sinn der physischen Schöpfung: Die Verwirklichung und Erfahrung unseres Selbstes

An dieser Stelle möchte ich hervorheben, dass die Aufgabe der Identifikation mit dem Körper nicht bedeutet, den Körper oder die physische Welt als solches abzulehnen und zu verdammen. Denn: Die physische Welt und unser Körper sind Werkzeuge, die uns erst den Ausdruck und die Erfahrung unseres Selbstes mit Hilfe der Form ermöglichen. Es geht also nicht darum, der physischen Welt mit allen ihren Begrenzungen zu entkommen, sondern sie in ihrem ursprünglichen Sinn für die Erfahrung unseres Göttlichen Selbstes zu nutzen. Oder anders gesagt: Es geht darum, den Himmel auf die Erde zu bringen! 

An dieser Stelle möchte ich Dir ein Bild, eine Metapher für die Schöpfung geben, das Dir hilft, das Zusammenspiel des Großen Ganzen besser zu verstehen. 

Stelle Dir vor, die gesamte Schöpfung ist der Körper mit allen seinen Organen. Gott, das EINE BEWUSSTSEIN (oder wie auch immer Du es nennen magst) ist das Leben, das Bewusstsein, das diesen Körper beseelt und steuert. Wir Menschen sind dann in dieser Analogie die einzelnen Organe dieses Körpers. Wir sind individuell einzigartig und verschieden, und doch sind wir aus dem selben Grundbaustoff geschaffen. Jeder einzelne von uns hat eine einzigartige Begabung, ein einzigartiges Geschenk und eine einzigartige Aufgabe innerhalb dieses Gesamtbewusstseins. Jeder kennt diese Aufgabe auf einer bestimmten Ebene. Bringen wir uns in genau dem für uns selbst zugedachten Sinn zum Ausdruck, so arbeitet jedes Organ in perfekter Harmonie mit jedem anderen zusammen. Der Organismus ist vollkommen gesund und floriert in wundervoller Weise. Jedes Organ, jeder Teil des Ganzen bringt für sich selbst höchste Vollkommenheit und Vitalität zum Ausdruck, und somit ist der gesamte Organismus - die Schöpfung - vollkommener Ausdruck der Vollkommenheit des Schöpfers.

Wenn nun jedes Organ anfangen würde, seine individuellen Entscheidungen unabhängig vom Rest des Organismus zu treffen, quasi "sein eigenes Ding zu machen", z.B. versuchen würde, unabhängig von den anderen zu (über)leben, sich (unkontrolliert) zu verbreiten, dann entstünde "Krebs" - der Gesamtorganismus leidet, wird krank und stirbt.

Tatsächlich ist dies genau das, was die meisten Menschen unbewusst tun, weil sie sich als "getrennt vom Rest" empfinden und tief in einem Gefühl des Mangels gefangen sind. Wir glauben daher oft, dass wir unabhängig voneinander unser eigenes Ding machen müssten, um zu überleben. Wir meinen, wir müssten unbegrenzt wachsen, auch auf Kosten des Restes der Schöpfung. Wir meinen, wir müssten alles, was wir brauchen, vom Rest "nehmen", anstatt darauf zu vertrauen, mit allem Notwendigen und Wichtigen automatisch versorgt zu werden. Wir haben vergessen, dass wir uns alle gegenseitig brauchen und nur in Harmonie gemeinsam florieren können. So entsteht "der Krebs der menschlichen Gesellschaft", so entsteht all das Leiden in der Welt mit allen seinen destruktiven Formen wie Armut, Hunger, Umweltzerstörung, Ausbeutung und Kriegen.

Die Trennungsillusion aufheben - der Schlüssel für die Heilung der Welt

Die Trennungsillusion aufzuheben heißt, dass wir uns wieder daran erinnern, dass wir nicht unabhängig voneinander sind, sondern ein Teil des Ganzen, zwar mit unserer einzigartigen Individualität und unserer ganz speziellen eigenen "Aufgabe" innerhalb dieses Gesamtorganismus "Schöpfung", aber eben im perfekter Harmonie und Zusammenarbeit mit dem Ganzen. Und das bedeutet, wir hören auf, unsere individuellen Schöpfungen machen zu wollen. Wir erkennen, dass wir letztlich Ausdruck der höchsten Göttlichen Absicht sind und vereinen unseren Willen wieder mit dem Willen Gottes. Wir geben die Kontrolle über unser Leben ab und übergeben sie an die Höchste Instanz, das Gesamtbewusstsein der Schöpfung, (oder "Gott", oder wie auch immer Du es nennen magst).

Vertrauen und loslassen - und unser Leben kommt in einen natürlichen und vollkommen harmonischen Fluss

Dieses "Abgeben" der Kontrolle an Gott können wir auch als "Loslassen" bezeichnen. Und das nimmt eine ganz gewaltige Last von uns und bringt uns wieder in das Vertrauen zum Leben. Unser Leben in die Hände Gottes zu geben setzt voraus, dass wir daran glauben, dass dieses "Höchste Bewusstsein" immer das Bestmögliche, das Wundervollste und Vollkommenste für uns möchte. Und das ist auch logisch, denn würde Gott dieses Höchste Wohl für jeden einzelnen seiner Teile nicht im Sinn haben, so würde Gott seine eigene Zerstörung in Gang setzen. Denn - um zu unserem Bild von der Schöpfung als EIN Organismus zurückzukehren - der Gesamtorganismus braucht jedes einzelne Organ, jedes Teil des Ganzen. Und nur, wenn es den einzelnen Organen (oder auf das menschliche Leben übertragen: jedem einzelnen von uns) gut geht, ist dieses in der Lage, auch in bestmöglicher Form dem Ganzen zu dienen und somit das Wohl des Ganzen sicherzustellen.

Die Gesamtschöpfung kann nur dann florieren, erblühen und in ihrer höchsten Schönheit erstrahlen, wenn sie in totaler Harmonie und vollkommener, konstruktiver Kooperation miteinander ist.

Die Führung in unserem Leben an Gott übergeben

Dieses "unser Leben in die Hand Gottes übergeben" oder "unser Leben an das Höhere Bewusstsein des Ganzen übergeben" ist also der Schlüssel zur Heilwerdung, zur Ganzwerdung - und gleichzeitig der einzige Weg, unser Leben zu unserem eigenen höchsten Wohl entwickeln zu können. Denn: Solange wir es selbst in die Hand nehmen, anstatt die Führung der "Höheren Instanz abzugeben", verlieren wir den Überblick über das Ganze, sehen uns wieder als unabhängige Einzelfragmente, die für ihr eigens Überleben kämpfen müssen. Abgeben - Loslassen - das setzt uns frei, nimmt alle Last von unseren Schultern, bringt uns in den Flow, bringt uns zur Einfachheit und Leichtigkeit des Lebens.

In diesem Sinn wünsche ich Dir ein wundervolles Leben voll von den großartigsten Segnungen! 

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Weihnachten und der Sinn des Lebens

Alle Jahre wieder kommt die Weihnachtszeit. Und in dieser Zeit werden viele Menschen immer geschäftiger und hektischer, um nur ja alles bis zum Heiligabend erledigt zu habe. Da müssen Geschenke eingekauft und verpackt werden, Briefe geschrieben werden, die Wohnung geputzt und dekoriert werden. Und auf keinen Fall darf irgend ein Mensch vergessen werden, denn man möchte ja bloß keinen Krach mit ihm bekommen. Da muss das Weihnachtsessen geplant werden und überlegt werden, wer zu Besuch kommt und wen man besucht, und wen besser nicht.

Weihnachten und der Sinn des LebensUnd ist es dann soweit, erleben viele in ihrer häuslichen Umgebung den großen Familienkrach anstatt eines friedlichen und harmonischen Weihnachstfestes. Das erinnert mich an eine sehr bis ins Extreme ausgereizte Filmkomödie namens "Hilfe, es weihnahtet sehr" mit Chevie Chase... 

Doch muss das so sein? Können wir uns stattdessen nicht einfach einmal an das erinnern, was Weihnachten wirklich bedeutet?

Gott-Sei-Dank habe ich selbst das Glück, dass wir in meiner Familie den "selbstgemachten" Weihnachtsstress weitestgehend reduziert haben und uns auf das Wesentliche besinnen. So haben wir es immer friedlich miteinander und genießen die Weihnachtsfeiertage zusammen.

Doch ich mache mir oft Gedanken darüber, warum so viele Menschen in unserer westlichen Gesellschaft gerade an Weihnachten so sehr den Bezug zur eigentlichen Weihnachstbotschaft verlieren, indem sie sich selbst verlieren. Sie flüchten sich in die äußere Maske einer weihnachtlichen Kunst-Konsumwelt um das, was ihnen in ihrem Inneren fehlt, durch äußeren Anschein überdecken.

Dabei könnte es so einfach sein. Einfach, indem wir uns auf unser Inneres, unser Herz, unser Zusammensein konzentrieren und uns erlauben, das Wunder unserer eigenen Seele und das Geschenk der Begegnung mit allen anderen wundervollen Seelen gemeinsam zu feiern. Dies würde dem wahren Sinn unseres Lebens viel näher kommen, als die vergebliche Suche im Außen.

Der wahre Sinn des Lebens: Das Göttliche Geschenk unseres Wahren Selbstes verwirklichen und miteinander feiern

Wie wäre es, wenn wir, anstatt nach immer mehr materiellen Geschenken zu gieren, unsere Augen für den Reichtum unserer eigenen Seele ausrichten? Wie wäre es, wenn wir uns einfach einmal Zeit nehmen für uns selbst, um endlich ganz und gar wir selbst sein zu dürfen und uns frei und ungehindert zum Ausdruck zu bringen? 

Und wie wäre es, wenn wir gleichzeitig all den anderen wunderbaren Menschen um uns herum die Chance gäben, ihren eigenen inneren Reichtum und das Wunder ihrer eigenen Seele zu erkennen? Wie wäre es, wenn wir einen Raum erschaffen würden, in dem alle Seelen sie selbst sein dürfen und sich selbst ganz und gar zum Ausdruck bringen können?

Stelle Dir einmal vor, Du würdest ganz und gar SEIN dürfen. Du müsstest nichts "müssen", keine Maske aufziehen müssen, nichts tun oder sein müssen, was andere von Dir erwarten, oder von dem Du glaubst, dass es andere von Dir erwarten.

Stelle Dir einmal vor, Du würdest Dir einfach Zeit nehmen, alle anderen Menschen, alle Tiere und die Natur so ganz und gar in ihrer wirklichen Essenz warhzunehmen und sie dafür zu achten und zu ehren.

Und stelle Dir einmal vor, wir alle würden unser wundervolles "Wahres Selbst" an Weihnachten miteinander feiern, anstatt nur Forderungen zu stellen, uns selbst zu verbiegen und auch von anderen erwarten, dass sie sich für uns verbiegen! Wie würde sich das für Dich anfühlen?

Tatsächlich ist dies der wahre Sinn des Lebens. Das Leben war dazu gedacht, dass wir unser Selbst, das was wir in unserem tiefsten Inneren wirklich sind, verwirklichen und ganz und gar zum Ausdruck bringen. Das Leben war dazu gedacht, das wir dieses wunderbare Selbst nicht nur in uns selbst entdecken und leben, sondern auch unsere Augen für das Wunder all der anderen Lebewesen und der ganzen Schöpfung öffnen.

Sind wir dazu bereit, so wird unser Leben wahrlich zu einem Freudenfest, denn wir beginnen mehr und mehr, das Vollkommene und das Göttlichen IN ALLEM zu entdecken! Und mit dieser Grundlage wird ganz automatisch alle Gewalt, alle Ausbeutung, aller Mangel ein Ende haben, denn kein Mensch könnte es mehr zulassen, dass auch nur irgend einem Teil der Schöpfung ein Schaden zugefügt wird. Wir würden automatisch erkennen, dass es um das höchste Wohl jedes einzelnen Teils der Schöpfung geht, anstatt um das Wohl des eignene Egos. Wir würden automatisch erkennen, dass wir nicht nur miteinander untrennbar verbunden (und dadurch voneinander abhängig) sind, sondern auf höchster Ebene EINS sind. Auch diese Erkenntnis würde dazu führen, dass wir keinem anderen Teil der Schöpfung mehr einen Schaden zufügen könnten, weil wir wüssten, dass wir damit letztlich uns selbst schaden würden. 

Der Sinn des Lebens ist es also, das Leben zu heiligen und zu feiern, es zu schützen und zu erhalten. Und das tun wir, indem wir unser Wahres Selbst erkennen und verwirklichen. Denn damit dienen wir automatisch nicht nur uns selbst, sondern der gesamten Schöpfung. 

Nicht nur zur Weihnachtszeit

Ist dies nicht eigentlich die Weihnachtsbotschaft, uns daran zu erinnern, dass wir in unserem Herzen einen göttlichen Funken, ein "Christus-Bewusstsein" tragen? Und dass es nur darum geht, dieses "Christus-Bewusstsein" voll und ganz zu verwirklichen und zum Ausdruck zu bringen?

Das erinnert mich an einen wundervollen Cartoon mit Charly Brown:

Lucy wünscht Charly Brown "Fröhliche Weihnachten". Und sie setzt nach "In dieser Zeit des Jahres sollten wir alle Streitigkeiten begraben und versuchen, freundlich zueinander zu sein". 

Im nächsten Bild stellt Charly Brown die berechtigte Frage:" Warum machen wir das nur in dieser Zeit? Warum nicht das ganze Jahr über?" Darauf antwortet dann Lucy genervt:"Bist Du etwa auch einer von diesen Fanatikern?"

Ich musste schmunzeln, aber war auch gleichzetig nachdenklich. Denn leider drückt dieser simple Cartoon eine Haltung aus, die sehr viele Menschen um diese Zeit haben. Sie sind genervt, weil sie bereits an Weihnachten damit überfordert sind, friedlich und achtsam miteinander umzugehen. Und tatsächlich sind sie auch überfordert, denn die Gesellschaft, die wir erschaffen haben, reduziert uns immer mehr zu Robotern, die nur Wirtschaftsinteressen dienen und für eine winzige Minderheit riesige Profite erzeugen sollen. Die Medien tun das Übrige, indem sie uns immer mehr vom wahren Leben abhalten und unsern Kopf und unser Herz vernebeln. Es ist "unerwünscht", dass wir auf die Idee kommen, aus diesem Wahnsinn auszubrechen und womöglich unsere eigene Seele, unsere wahre "Göttliche" Bestimmung verwirlichen und leben.

Doch desto mehr wir mitmachen, im Strom mitschwinmen und uns lieber mit äußerem Konsum einlullen, desto mehr verlieren wir uns selbst, verlieren den Zugang zu unserer wahren Bestimmung und damit zu wirklichem Glück und wahrer Erfüllung. Und wir verlieren die Liebe am Leben, am Sein und das Geschenk, das uns gegeben wird, wenn wir unser wahres, wundervolles Sein miteinander feiern.

Frei werden vom kollektiven Wahnsinn - frei werden für die Entdeckung Deines Wahren Selbstes

An dieser Stelle möchte ich Dich gerne dazu anregen, einmal den Fernseher und den Computer und auch das Smartphone auszuschalten. Lass Ruhe einkehren in Dein Leben! Mache ein Medien-Fasten und flüchte in diesen Tagen auch nicht in äußere Aktivitäten, sondern begrenze es auf die Begegnungen, die Dir wirklich gut tun, die Deinem Herzen und Deiner Seele gut tun! 

Frohe WeihnachtenLasse Dir ganz viel Raum, in dem Du für Dich alleine sein kannst.

Das kann eine echte Herausforderung sein, denn wenn der äußere Lärm nachlässt, wirst Du erst einmal den inneren Lärm Deiner Gedanken und Gefühle wahrnehmen, die Hilferufe, die Deine Seele Dir schon lange schickt. Die Hilferufe, die Du so lange überhört hast, weil Du sie einfach mit äußerem Lärm übertönt hast. Diesen inneren Lärm musst Du erst einmal "aushalten" und vor allen Dir selbst zuhören, damit Du überhaupt erst wieder Deine eigenen so lange unterdrückten Seelenbedürfnisse erkennst.

Lasse all das zu und erlaube Dir, ganz und gar zu fühlen - sowohl Deinen Schmerz, als auch Deine Sehnsucht, Deine Liebe, Deine Bedürfnisse, Dein wahres Sein. Und dann wirst Du feststellen, dass dieser innere Lärm weniger wird und Du mehr und mehr das Wunder wahrzunehmen beginnst, DAS DU SELBST BIST! Erst dann beginnt Deine Chance, DICH SELBST GANZ UND GAR ZU VERWIRKLICHEN! Lasse diese Chance nicht verstreichen. Gib Dir diesen Raum - unbedingt! 

Und schenke Dir diesen Raum nicht nur zu Weihnachten, sondern das ganze Jahr über!

Schenke diesen Raum auch jedem anderen Menschen, dem Du begegnest - egal wann und wo!

Ich wünsche Dir und Deiner Familie ein wundervolles, besonnliches und friedliches Weihnachtsfest und ein glückliches und erfülltes neues Jahr 2019!

Mögen allzeit gute Engel bei Dir sein, die Dich beschützen und behüten auf allen Deinen Wegen und die Dir Heilung auf allen Ebenen schenken! Mögest Du von Gott, von der Göttlichen Quelle, geführt sein und mehr und mehr spüren, WER DU WIRKLICH BIST. Möge es Dir gelingen, Dein Wahres Selbst voll und ganz zu verwirlichen und Du somit das Glück und die Erfüllung erleben und erfahren, die Gott von Anfang an für Dich ausersehen hat. Mögest Du damit den wahren Sinn des Lebens für Dich selbst entdecken und so ein erfülltes und glückliches Leben führen.

In Liebe und tiefer Verbundenheit

Dein Martin.

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Was hat es mit dem "Nicht-Urteilen" wirklich auf sich? (Videobeitrag)

Dürfen wir wirklich nicht "Urteilen"? Und heißt das, dass wir nicht mehr zwischen "gut" und "böse" unterscheiden dürfen? Oder dass wir gar das Böse als "gut" und das Gute als "böse" erkennen sollen? 

In diesem neuen Videobeitrag kläre ich die Missverständnisse auf, die mit der Aussage "Du sollst nicht Urteilen" in Verbindung gebracht werden. Dazu erläutere ich den wesentlichen Unterschied zwischen "Urteilen" und "Unterscheiden" und zeige die spirituellen Konsequenzen auf.

 

Möchtest Du weitere Videos von mir sehen? Dann abonniere meinen Videokanal "Martin Heinz Videochannel" auf YouTube!

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Passen Wissenschaft und Spiritualität zusammen? Und wozu brauchen wir Spiritualität? (Videobeitrag)

In diesem Video gehe ich im Detail auf die Frage ein, inwieweit Wissenschaft und Spiritualität miteinander vereinbar sind. Du wirst u.a. erfahren, warum Spiritualität - wenn wir sie systematisch angehen - den Geisteswissenschaften, speziell der Philosophie zugerechnet werden können, und dass wir auch in der Spiritualität "Messinstrumente" zur Verfügung haben, mit denen wir Erfahrungen reproduzieren und Gesetzmäßigkeiten validieren können.

Weiter wirst Du erfahren, warum die Spiritualität in unserem Leben so wichtig ist, und wie ein spirituelles Bewusstsein zum Schlüssel für die Lösung all unserer Probleme auf unserem Planeten werden kann. 

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Wie Du Dein eigenes Gespräch mit Gott führen kannst - Das Geheimnis der Universellen Kommunikation entschlüsselt

WolkenherzFast jeder Mensch hat sich schon einmal oder mehrfach im Leben gefragt, ob es nicht möglich wäre, selbst mit Gott zu sprechen. Nein, nicht in Form eines Gebetes, das dann ja doch unbeantwortet bleibt, sondern eine ganz echte Kommunikation. Eine zweigleisige Kommunikation, in der der Gesprächspartner uns auch antwortet - genau wie es eben zwischen ganz normalen Menschen auch funktioniert. 

Wäre das nicht so viel leichter, ganz normal mit Gott zu sprechen, anstatt immer nur im Dunkeln zu tappen und keine Ahnung zu haben, was Gott von uns will oder mit uns vor hat? Wie einfach wäre es, wenn wir immer dann, wenn wir selbst nicht weiter wissen, direkt von Gott die Antwort erhalten würden? Wie wunderbar wäre es, wenn wir endlich auch Antworten auf unsere unendlich vielen , quälenden Fragen bezüglich des Lebens bekämen?

Auch ich habe mir diese Frage oft gestellt - mein ganzes Leben lang. Auch die Tatsache, dass mein Vater und meine beiden Großväter Pfarrer waren, also "Männer Gottes", wie es so schön heißt, änderte nichts daran. Die konnten nämlich genau so wenig mit Gott sprechen, wie ich. Und sie bekamen auch keine Antworten, außer durch die über Jahrhunderte von den kirchlichen Institutionen vorgegebenen Texte und deren ebenso vorgegebene Interpreationen. Und das waren für mich keine maßgeblichen Antworten, denn immer dann, wenn ich die "richtigen" Fragen, die ganz wesentlichen Fragen zum Leben stellte, blieben sie mir die Antwort schuldig.

Tja, die Wege Gottes sind eben unergründlich. Wir sollen keine solchen Fragen stellen. Wir sollen einfach vertrauen und eben weiter raten, was "richtig" und "falsch" ist. Wenn es "falsch" ist, bekommen wir von Gott und vom Leben eben die Quittung (Strafe), und wenn es zufälligerweise "richtig" ist, haben wir vielleicht einmal das Glück, dass uns etwas Gutes gelingt. Oder auch nicht (Gottes Wege sind eben unergründlich...). 

Mein Leben schien - außer in meinem tiefsten inneren Fühlen über die Höhere Wahrheit des Lebens - aus "Try and Error" - Versuch und Irrtum - zu bestehen. Bis ich damit nicht mehr zufrieden war und selbst begann, meine eigenen Antworten zu suchen. Und diese wollte ich direkt mit Hilfe von Gott finden, wenn es schon niemanden außerhalb von mir gab, der mir zufriedenstellende Antworten liefern konnte. 

Es war 1995, als ich im Alter von gerade 32 Jahren völlig überraschend an Krebs erkrankte. Und mit Gott haderte. Warum ausgerechnet ich, der ich mich immer so sehr bemüht hatte, alles "richtig" zu machen? 

Und Gott gab mir Antwort.

Ja, tatsächlich, Gott gab mir Antwort - direkt, persönlich!

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